

Daten, Zahlen, Fakten
Schwerpunktarbeit
Seit 2010 werden in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat Gebiete mit erhöhtem Handlungsbedarf ausgewählt. Ein Gebiet ist die Wohnsiedlung Carl-Orff-/Werner-Egk-Bogen. Das zweite Gebiet ist die Parkstadt Schwabing.
Carl-Orff-/Werner-Egk-Bogen:
Die Anträge des Sozialbürgerhauses, des Bezirksausschusses und die Kennzahlen von Monitoring des Sozialreferates haben die Entscheidung für den Carl-Orff/Werner Egk-Bogen unterstützt. Das Koordinierungsgremium ("AG Schule und Soziales"), in dem alle wesentlichen Einrichtungen und Dienste, aber auch alle Schulen in diesem Gebiet vertreten sind, bestimmt die Ziele, die erreicht werden sollen. Die verstärkte REGSAM-Arbeit im Carl-Orff-/Werner-Egk-Bogen geht von Juli 2010 bis Ende Dezember 2012.
Drei wesentliche Handlungsfelder sind:
- Stärkung der Elternkompetenz
- Räume für Begegnung und soziale Arbeit im Stadtteil schaffen
- Koordinierung der Angebote
Zum Handlungsfeld "Stärkung der Elternkompetenz" wird außerdem eine Wirkungsuntersuchung durchgeführt.
Den Zwischenbericht über die vielfältigen Aktivitäten und erste Ergebnisse im Schwerpunktgebiet erhalten Sie hier.
Parkstadt Schwabing
Das Schwerpunktgebiet Parkstadt Schwabing hat einen präventiven Charakter. Vorhandene Ressourcen und Interessenslagen bei den Bewohnerinnen sollen unterstützt werden, um das Viertel lebenswerter zu gestalten und nicht zur "Schlafstadt" werden zu lassen. Wichtig ist hier, einen Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für weitere Angebote für Kinder und Famlien zu finden. Nach 8 Jahren des Bestehens der Wohnsiedlung ein ganz dringendes Anliegen!Gemeinsam verfolgt das Koordinierungsgremium folgende Ziele für die Parkstadt Schwabing:
- Ausbau sozialer Infrastruktur -
- Förderung von Nachbarschaft und Zusammenleben
- Vertiefung von Kooperationen im Viertel
Die Schwerpunktarbeit in der Parkstadt Schwabing lief bis Ende September 2011. Ergebnisse auch siehe den "Abschlussbericht" .
Weitere Informationen finden Sie unter den Punkten "Aktuelles" und "Termine".
Schwabing/Freimann - der Stadtbezirk 4/12 - allgemeine Beschreibung
Schwabing
grenzt im Süden an die Maxvorstadt, im Norden an Milbertshofen. Im Osten schmiegt es sich an den Englischen Garten und im Westen an Neuhausen.
Im Jahre 782 wurde Schwabing erstmals urkundlich als Wuuapinga, "Siedlung eines Schwaben" erwähnt. Das Dorf wurde dann 1890 nach München eingemeindet.
Schwabing ist, trotz der hohen Mieten und des Verkehrslärms, ein äußerst beliebter Stadtteil bei Singles aber auch Familien. Das liegt wohl an der Nähe zum Englischen Garten, der optimalen Verkehrsanbindung, den Theatern und den zahlreichen kulturellen Einrichtungen wie z.B. die Seidl-Villa. Auch die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten machen diese Nachteile wett. Das Bild des Stadtteils ist geprägt von Bürgerhäusern und Stadtvillen mit ihren kunstvollen Jugendstil-Fassaden, beispielsweise in der Ainmillerstraße 22. Sehenswert sind auch die alten Arbeiterhäuser entlang der Feilitzschstraße und der alte Dorfkern von Schwabing, der rund um den Wedekindplatz zum Verweilen einlädt. Auch St. Sylvester, die gotische Pfarrkriche von Alt-Schwabing, ist einen Besuch wert.
Die Atmophäre der "Alten Heide" prägen heute alte und neue Siedlungen. Große zusammenhängende Grünflächen, gebildet durch den Nordfriedhof, den Israelitischen Friedhof und den Englischen Garten lockern mit viel Grün und Natur das Stadtbild auf. Die neue "Parkstadt Schwabing" westlich der Alten Heide verspricht mit seinem Hochhaus-Ensemble ein attraktives Stadtquartier zu werden. Auf einem Gelände von 40 Hektar entstehen ca. 1.500 Wohnungen und 12.000 Arbeitsplätze, durchbrochen von einladenden Grün- und Freiflächen für zahlreiche Freizeitaktivitäten.
Freimann
liegt zwischen Milbertshofen im Münchner Westen und der Isar im Osten. Südlich grenzt Freimann an Schwabing und bildet im Norden eine Stadtgrenze von München.
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Freimann um 948/957 als "ad Frienmannun". Der Name bezeichnete Personen, die persönlich frei, jedoch mit dem Boden "Zinsbar", also zinspflichtig waren, so genannte Freimänner. Im Jahre 1818 bildete sich die Gemeinde Freimann, 1931 wurde es als Statteil nach München eingemeindet.
In Freimann befindet sich die Müllverbrennungsanlage der Stadt. Außerdem werden dort die Abwässer Münchens geklärt. Das Klärwerk Großlappen zählt heute zu den modernsten High-Tech-Anlagen der Welt und gilt als Vorzeigeprojekt modernster Umwelttechnik. Die Geruchsbelätigung hat sich dadurch stark reduziert.
Der alte, auf stolze 75 Meter angewachsene Müllberg nördlich des Klärwerks ist stillgelegt und renaturiert worden. Auf seiner Spitze thront seit 1998 Münchens erste und einzige Windkraftanlage. Die Flügel von "Fönix" sind weit über die Stadtgrenze Münchens zu sehen.
Zwischen der Autobahn A-9 München-Nürnberg und der Leopold- beziehungsweise Ingolstädter Straße erstrecken sich weitläufige Gewerbegebiete mit Verwaltungs- und Gewerbebauten, der Euro-Industriepark München, der Gewerbepark Freimann und das Münchner Order Center (M.O.C.). Die nicht mehr benötigten Kasenenflächen und das Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Deutschen Bundesbahn ("Freimanner Hölzl") bieten weite Flächen für neue Gewerbeansiedlungen. Auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerkes findet man die größte denkmalgeschützte Halle Süddeutschlands.
Noch mehr Superlativen bietet Freimann mit der größten Studentenstadt Deutschlands und der Allianz Arena, dem modernsten Fussball-Stadion Europas, das sich auf der Fröttmaninger Heide befindet.

